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Unser Praxisbericht: ‘Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Familien Suchtkranker’ ist im Jahr 2001 in der fünften Auflage erschienen. Es ist leider vergriffen und wird nicht wieder neu aufgelgt.
Zum Inhalt:
In den letzten Jahren ist die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen, die in Familien aufwachsen, in denen ein Elternteil suchtkrank ist oder es gar beide Eltern sind, zunehmend in den Blick von Hilfsangeboten der Suchtkranken-, aber auch Jugendhilfe gekommen.
In diesem Praxis-Buch wird über eine präventiv-orientierte Gruppenarbeit berichtet, die das Autoren-Team seit 1990 in Balingen durchführt. Neben grundsätzlichen Überlegungen zur psychischen und psychosozialen Situation der Kinder und Jugendlichen wird detailliert die konzeptionelle Grundlage und die Zielsetzung des Gruppenangebots beschrieben.
Daran anschließend werden methodische und inhaltliche Vorgehensweisen sowohl für die Arbeit mit den Kindern, als auch im Unterschied dazu mit Jugendlichen anhand zahlreicher Fallbeispiele dargestellt.
Im weiteren wird über das Vorgehen in der Arbeit mit den Eltern bzw. der gesamten Familie berichtet, dieses auch wieder anhand vielfältiger Fallbeispiele. Weitere Überlegungen sind dann dazu zu finden, wie im Rahmen von Aus-, Fort- und Weiterbildungen in psychosozialen Berufsfeldern das Wissen um die Hilfsmöglichkeiten für die betroffenen Familien und ihre Kinder eine angemessene Beachtung finden könnte.
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkungen 1
Kapitel 1: Kinder von Suchtfamilien - was ist denn da so Besonderes ? - Reinhardt Mayer
1.1 Kurzer historischer Überblick zu Betrachtungen der Kinder von Suchtfamilien 9 1.2 Die Situation v. Kindern und Jugendlichen aus Suchtfamilien 11 1.2.1 Allgemeine Beschreibung der Folgen elterlicher Suchterkrankung für Kinder und Jugendliche 13 Duldungs-Streß 13 Katastrophen-Streß 14 1.2.2 Körperliche und psychische Auswirkungen 15 Alkoholembryopathie 16 Psychische und psychosoziale Wirkungen 18 Wenn der Vater suchtkrank ist 20 Wenn die Mutter suchtkrank ist ... 22 1.3 Die Charakterisierung der Interaktionsmuster in Suchtfamilien durch Rollenmodelle 24 1.4 Das Rollenmodell in Suchtfamilien nach Wegscheider 27 1. Rolle: Der Held 27 2. Rolle: Das schwarze Schaf 28 3. Rolle: Das verlorene Kind 28 4. Rolle: Das Maskottchen 28 1.5 Die Bedeutung der Rollen für die psychische Entwicklung von Kindern 29 Der Held in seiner psychischen Entwicklung 30 Das schwarze Schaf in seiner psychischen Entwicklung 30 Das verlorene Kind in seiner psychischen Entwicklung 31 Das Maskottchen in seiner psychischen Entwicklung 32 1.6 Vorläufige Folgerungen für die praktische Arbeit aus dem Verständnis des Rollengefüges in Suchtfamilien 33 Unterstützung für den Helden: 34 Unterstützung für das schwarze Schaf: 35 Unterstützung für das verlorene Kind: 35 Unterstützung für das Maskottchen: 36 1.7 Anforderungsprofil an eine spezielle präventive Arbeit mit Kindern aus Suchtfamilien 37
Kapitel 2: Soziale Gruppenarbeit als Präventionsmaßnahme für Kinder aus Suchtfamilien - Reinhardt Mayer
2.1 Vorbemerkungen 41 2.2 Allgemeine Bedeutung präventiver Arbeit mit Kindern und Jugendlichen 42 2.3 Zielsetzungen pädagogisch-präventiver Gruppenarbeit 44 2.4 Gestaltungsmöglichkeiten präventiver Angebote für Kinder und Jugendlichen aus Suchtfamilien 46 2.5 Beschreibung unseres Gruppenangebots 48 2.5.1 Allgemeine Charakterisierung 48 2.5.2 Ziele der Gruppenarbeit 53 2.5.3 Finanzierungsfragen 54
Kapitel 3: Exemplarische Schilderung der Gruppenarbeit - Christa Heinzelmann
3.1 Ein Kind kommt in die Gruppe 57 3.1.1 Einblick in die Problemgeschichte 57 3.1.2 Aussagen der Mutter zu familiären Hintergründen und damit verbundenen Belastungen 59 3.1.3 Herkunftsfamilie und Co-Abhängigkeit 61 3.2 Erstgespräch - Kontrakt 62 3.3 Räumliche Gegebenheiten 64 3.4 Ziele der Gruppenarbeit 65 3.5 Phasen und Themen der Gruppenarbeit 65 3.5.1 Anfangsphase - Erstes Kennenlernen 65 3.5.2 Warum gerade diese Gruppe? 66 3.5.3 Annäherung 68 3.5.4 Miteinander vertraut werden 70 3.5.5 Experimentieren - Verhaltensspielräume entdecken 72 3.5.6 Umgang mit Aggressionen 74 3.5.7 Annäherung - Beziehungen gestalten 78 3.5.8 Körperwahrnehmung, Körperkontakt, Koordination 80 Entspannen 80 Bewegung wahrnehmen 80 Mit den Händen wahrnehmen 82 3.6 Ausblick 84 3.6.1 Entwicklung von Eva 84 3.6.2 Sich trauen - Neues wagen 85 3.6.3 Familienwochenende 86 3.6.4 Abschiedsphase: Loslösung und Reflexion 88 3.6.5 Abschlußgespräch mit den Eltern und ihrem Kind 90
Kapitel 4: Gruppenarbeit mit Jugendlichen - Theresa Ehrenfried
4.1 Zur Befindlichkeit von Jugendlichen 93 4.1.1 Veränderung d. Motivation Jugendlicher u. Eltern 95 4.1.2 Der Weg zu uns 96 4.2 Themen in der Arbeit mit Jugendlichen aus Suchtfamilien 98 4.2.1 Peergroup - Subkultur 98 4.2.2 Familienerbe 100 4.2.3 Ausgeliefert-sein 101 4.2.4 Erwachsene GruppenleiterInnen 101 4.3 Schlußfolgerung 103
Kapitel 5: Arbeit mit den Bezugspersonen - Jürgen Kähni
5.1 Elternarbeit - Kinderarbeit - Familienarbeit 105 5.1.1 Ziele der Arbeit mit den Bezugspersonen 105 Elternarbeit 105 Kinderarbeit 106 Familienarbeit 107 Fazit 109 5.2 Grundlagen der Arbeit mit den Bezugspersonen 110 5.2.1 Zentrale Themen 110 Mißtrauen 110 Wechselndes Einlassen 111 Problemlösungen 113 Abgrenzungen 114 Erziehungskompetenz 115 5.2.2 Pädagogisch-therapeutische Grundannahmen für die Arbeit mit den Bezugspersonen 117 Klientenzentrierte Perspektive 118 Verhaltenstherapeutische Perspektive 119 Systemorientierte Perspektive 121 Entwicklungspsycholgische Perspektive 125 Zusammenfassung der pädag.-therap. Perspektiven 126 5.3 Konkrete Umsetzung 128 5.3.1 Erstgespräch und Vorbereitung 128 5.3.2 Gespräch mit den Kindern über Eltern und Familie 129 5.3.3 "Tür-Angel-Draht-"Gespräche 130 5.3.4 Elternabende 130 5.3.5 Einzelgespräche, Krisengespräche 133 5.3.6 Grundthemen bei Familienunternehmungen 135 Mut und Zumutung 135 Phantasie und Kreativität 135 Alternative Gestaltung 135 5.3.7 Familienwochenende 136 5.3.8 Abschließende Familienunternehmung 140 5.3.9 Zusammenfassung 141
Kapitel 6: Präventions- und Multiplikatorenarbeit - Theresa Ehrenfried, Reinhardt Mayer
6.1 Vorbemerkung 143 6.2 Einflußmöglichkeiten der Prävention: Modell der drei "H's 146 6.3 Präventive Maßnahmen für die Zielgruppe "Kinder aus Suchtfamilien" 147 6.3.1 Strategische Überlegungen 147 Das Herz 147 Das Hirn 148 Die Hand 148 6.3.2 Fallbeispiel 150 6.4 Informations- und Öffentlichkeitsarbeit 153
Kapitel 7: Resümee und Folgerungen - Reinhardt Mayer
7.1 Ziele der Arbeit mit Kindern aus Suchtfamilien 158 7.2 Kritische Fragen an die Zukunft 159 7.3 Forderungen 161 1. Forderung 161 2. Forderung 161 3. Forderung 161 4. Forderung 162
Literaturliste 163
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